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Die Auslese - Nur die Besten überleben
Joelle Charbonneau
Der dritte Polizist - Flann O'Brien Ein namenloser junger Mann berichtet von seiner tragischen Kindheit (Eltern früh verstorben) und seiner Leidenschaft für de Selby, einem (fiktiven) Philosophen und Wissenschaftler. Um an Geld für die Publikation seiner Arbeit über de Selby zu kommen, lässt er sich von Divney, dem Verwalter des Familiengutes, das auch eine Kneipe beinhaltet dazu anstacheln, einen Gast, der regelmäßig mit einer Geldkassette nach Hause geht zu überfallen.
Der Raubmord gelingt und Divney versteckt die Kassette an einem sicheren Ort, verrät dem Erzähler jedoch nicht wo, durch das gemeinsame Verbrechen und gegenseitiges Misstrauen aneinander gekettet, weichen sie nicht mehr von der Seite des anderen. Ihr Verhältnis wird bizarr, als sie sogar stillschweigend das Bett teilen.
Als der Erzähler endlich erfährt, wo die Kasette versteckt ist, wird die Geschichte bizarr. Polizisten, die völlig auf Fahrräder fixiert sind, ein unterirdischer Ort namens Ewigkeit, an dem die Zeit stillsteht und surreale Dialoge bringen den Leser abwechseln zum Schmunzeln oder lassen ihn mit dem Kopf schütteln.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, wobei ich ab der Hälfte auf die extrem gute deutsche Übersetzung von Harry Rowohlt umgeschwenkt bin. Zum einen ist mein Vokabular, was zum Beispiel Fahrradteile angeht nicht ausreichend gewesen, zum anderen überspitzt Rowohlt durch seine Übersetzung vieles noch und es ist eine wahre Freude, sich die einzelnen Sätze auf der Zunge zergehen zu lassen.

Wenn der Erzähler über die Dunkelheit, die molekulare Verschmelzung von Mensch und Fahrrad (oder Mensch und Pferd) oder die "Spitzigkeit" von Pfeilen sinniert, macht das Buch am meisten Spaß. Aber wenn sich zum Schluss alles aufklärt und die Geschichte (etwas mehr) Sinn ergibt, weiß man die Handlung an sich ebenso zu schätzen.

Und irgendwo in den verworrenen und schrägen Gedanken erkennt man auch ein Stückchen Wahrheit.

Ein tolles Buch, das volle 5 Sterne verdient.
Losing Hope (Hopeless, #2) - Colleen Hoover I loved „Hopeless“ and was keen to read the „sequel“, which isn't a sequel, but the story from „his“ rather than „her“ perspective, but I was also hesitant as I wasn't sure how I would like to read the same story again. And if it wasn't for Holder, who earned himself a special place in my heart, I probably would have passed.
My worries seemed confirmed at first, there were some extra scenes and bits (like the letters Holder writes to his dead sister, which give such a beautiful insight into him) but the reader knows the big secrets and connections.
The more I read though the less I cared, it wasn't about the secrets from part one, but about Holder's thoughts and motives. I was incredibly drawn into the story and it was great to get to know his side, some conversations that hadn't been mentioned and I could really understand him this time. In „Hopeless“ I felt that some of his explanations were a bit unbelievable, but now, knowing how he felt it all made perfect sense.

I found myself grinning through the scenes I loved the first time, enjoyed the bit of insight into Holder's thoughts and his life and was pretty much glued to the pages.
But I was biased, I loved „Hopeless“ and I am cerrtainly as in love with Holder as you can be with a book character.
I also was as emotionally moved at certain points as I was the first time.
So despite my worries this book totally won me over and I loved it.
How My Summer Went Up in Flames - Jennifer Salvato Doktorski Rosie kommt nicht von ihrem Ex los, nachdem er sie für eine andere hat fallen lassen, sie schreibt ihm Nachrichten, folgt ihm und hat schließlich eine Klage am Hals, weil sie sein Auto in Brand gesteckt haben soll. Ihre Elten schicken sie auf einen Roadtrip mit Matty, dem Nachbarjungen, der mit 2 Freunden ein Auto quer durch Amerika überführen soll. Schon bald verfällt Rosie dem heißen Logan, doch auch Matty scheint mehr für sie zu empfinden, als sie bisher gedacht hatte.

Im Grunde hatte ich sehr viel mehr von diesem Buch erwartet. Die Geschichte wirkt recht lahm nachdem die Inhaltsbeschreibung eigentlich ziemlich wild klang. Mit den diversen Liebesgeschichten habe ich kaum mitgefiebert und das eigentliche Drama rund um das ausgebrannte Auto des Exfreundes verläuft sich dann einfach zu simpel und bequem. Gerade im Vergleich zu „Amy and Roger's epic detour“ fehlt hier der gewisse Charme. Die innere Reifung der Heldin wirkt auf mich zu gestellt und von der Autorin designt, um die positive Entwicklung herauszustellen.

Die Charaktere waren zwar frisch und interessanr, sind mir aber allesamt fremd geblieben.

Es gibt aber immer wieder gute und lesenswerte Gedanken und Momente in der Geschichte, die das Buch dann doch noch retten können.
Fallen Too Far (Too Far, #1) - Abbi Glines Die Zutaten
- Liebesgeschichte zwischen einem Bad Boy und einer unerfahrenen jungen Frau
- Sommer, Strandhaus
- heisse Szenen
- Drama

klingen doch sehr vielversprechend und hätten auch zu einem Ergebnis führen können, das mich begeistert.
AAABER,,,
Yummy Bad Boys. Ach, wie oft bin ich ihnen schon in Büchern verfallen, aber sie müssen schon mehr sein als uninspirierte Schablonen. Sie so zu gestalten, dass man sie trotz allem ins Herz schließt, erfordert schon ein wenig Fingerspitzengefühl, eine Eigenschaft, die der Autorin komplett fehlt. Es reicht einfach nicht, einen tollen Körper zu beschreiben und vermeintlich heiße Momente (In der Regel daraus bestehend, dass er sie gegen eine Wand presst und ihr ins Ohr haucht, dass er sich von ihr fernhalten sollte.)
Die sommerliche Atmosphäre kommt einfach nicht rüber, und ich fand, und die Sehnsucht der Protagonistin endlich das Meer zu sehen, dass sie aus Erzählungen ihrer Mutter kennt, wird erwähnt, aber man spürt sie nicht und dafür dass sie in einem Haus direkt am Strand wohnt wird es erschreckend selten erwähnt, dafür dass es ihr großer Traum war, es endlich selbst zu sehen. Aber das ist nur eine Kleinigkeit, das Buch hat sehr viel größere Probleme.
Die vermeintlich heißen Szenen... alles wirkte unglaublich gestellt und übertrieben, die arme Heldin hatte mit ihren 19 Jahren leider noch nie einen Orgasmus, aber nachdem sie Rush in die Hände gefallen ist, erlebt sie mal eben auf dem Rücksitz ihren Ersten. Aber sie ist ohnehin ein Naturtalent, denn gleich bei ihrem „zweiten Mal“ mutiert sie zur Sexgöttin und beschert dem so erfahrenen Rush den Sex seines Lebens.

Ich mag ja Drama in Büchern, aber hier schien es mir so, als ob 70 % des Dramas sich lediglich im Kopf der Heldin abspielte.

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Das Buch ist so ziemlich das Oberflächlichste, was ich je gelesen habe. Ihre körperlichen Vorzüge werden auf (gefühlt) jeder 2. Seite gelobt.Wahlweise von Freunden, den Horden der sie anschmachtenden Kerle oder ihrer Personalchefin. Sie wiederum verfällt ebenso allein seinem Äußeren (und im weiteren Verlauf seinen Qualitäten als Liebhaber/Sexgott.) (Wenn man sich aber die hölzernen Dialoge ansieht, ist es vielleicht von Vorteil, dass die Annäherungsphase der beiden Helden eher nonverbal abläuft. ) Von seinem Innenleben bekommt der Leser gar nichts mit, während ihre Gedankenwelt schon auf Seite 3 nur Kopfschütteln hervor ruft. Ihre Art, bloß nicht zur Last fallen zu wollen und sich komplett von Toast und Erdnussbutter zu ernähren ist schon eher auf einem recht kindischen Niveau anzuordnen. Überhaupt ist ihre Gedankenwelt einer 19-jährigen einfach unwürdig.
Einige belanglose Szenen sind episch in die Breite gezogen, was in einem insgesamt eher kurzen Buch recht unbeholfen wirkt. Ganze Szenen und auch die Wortwahl sind oft erschreckend redundant. Ich hatte während des Lesens mehrfach die Sorge, mein Kindle hätte mich um 30 Seiten zurück geworfen, weil alles so bekannt wirkte.
Die Nebencharaktere waren schon eine Katastrophe, aber darüber kann man hinweg sehen, wenn die Protagonisten Tiefe und Charme haben. Haben sie aber nicht, dafür hat Rush einen umwerfenden Hintern, das muss reichen.
Erschreckend fand ich auch die Tatsache, dass die Protagonistin mehrfach (einmal im weiteren Sinne zu ihrer Verteidigung, einmal definitiv NICHT) andere mit einer Waffe bedroht und dies als völlig normal dargestellt wird (Amerika halt..., Alkohol trinken darf sie nicht).
Außerdem fand ich es einfach albern, wie sehr auf die Tränendrüse gedrückt wurde mit ihrer kranken Mutter, dem unverschuldeten Verlust des Hauses und dem ach so miesen Vater, dem Ex-Freund. Sie war mir einfach zu sehr „Opfer“.
Das beste, was man über das Buch sagen kann ist leider, dass man es schnell „weglesen“ kann und dass es einen gewissen (unfreiwilligen) Humor aufweist.
The Summer I Became a Nerd - Leah Rae Miller After a traumatic and humiliating childhood experience Maddie decides to keep her love for anything nerdy secret and she became the prototype of a cheerleader (on the outside) and dates a football player. But when the anniversary issue of a comic book series she loves is not available in her beloved (as it leaves no physical evidence) digital format she has to go out to a comic book shop to buy it, even if it means risking people seeing her and shattering her clean aka unnerdy image. The last edition of her desired book is taken but the son of the comic book shop owner lends his copy to her. Finally being able to be herself with another person she falls for him but having her secret world not kept completely hidden anymore, her two worlds threaten to collide.

I loved the enthusiasm and love that dripped off the pages for anything nerdy. The chemistry between the protagonists was great and I loved how she also fell for his quirky side. The story is told in a pretty fast paced way, which kept things from getting boring, but I would have loved to read more of certain scenes.

My problem was that I never bought the basic assumption that you can't be popular and liked because you love comic book heroes. So I cringed with every unnecessary lie by the heroine and suffered badly when this led to hurting people she loved. I found the character development of her a bit too staged.
I also never got her cheerleader side, so I had problems to see the benefits of the face she showed to the world other than „not being made fun of“ and „fitting the stereotype of a popular girl“.
The title is catchy and really got me hooked to the book right away, but to me it seems to be telling to much.

I really enjoyed the book overall though. It is light and nice entertainment.
All These Things I've Done - Gabrielle Zevin 2083: Schokolade und Kaffee sind verboten, und so gehört Anyas Familie, die Schokolade herstellt zum organisierten Verbrechen. Mit Schokolade wird gedealt und es gibt illegale Bars mit Kaffeeausschank. Anyas Eltern sind schon vor langer Zeit gestorben und da die Großmutter schwerkrank ist und ihr älterer Bruder nach einem Unfall geistig nicht ganz auf der Höhe ist, liegt es an Anya, die Familie zusammen zu halten.
Der neue Schüler an der Schule stellt sich ausgerechnet als Sohn des Stellvertretenden Staatsanwalts heraus und so steht die sich entwickelnde Beziehung zwischen ihm únd Anya unter keinem guten Stern.
Als ihr Exfreund vergiftete Schokolade isst, die sie ihm gegeben hatte, findet sich Anya in einem Jugendgefängnis wieder.

Die Idee mit der Schokoladenmafia klang interessant und hatte Potential, aber bei genauer Betrachtung wirkt alles doch recht an den Haaren herbei gezogen und albern.
Die Liebesgeschichte ist erschreckend uninspiriert erzählt und ich konnte wenig bis gar nicht mitfiebern. Das Verhalten der Protagonistin macht sie oft einfach nur unsympathisch und kalt.

Die meisten Probleme hatte ich mit der distanzierten, unemotionalen Erzählweise aus Sicht von Anya, mir wichtig erscheinende Momente werden nur am Rande erwähnt.

Ich bin trotzdem neugierig auf Teil 2 und werde ihn sicher ebenfalls lesen.
Mr Penumbra's 24-Hour Bookstore - Robin Sloan Clay übernimmt die Nachtschicht in einem Buchladen, der rund um die Uhr geöffnet hat und merkt schon bald, dass merkwürdige Dinge vor sich gehen, Im Hinterzimmer scheint es eine Art Leihbücherei zu geben und als er ein Computerprogramm entwirft, mit dem er die Leihvorgange nachvollziehen kann, fällt ihm etwas Besonderes auf.

Ich mag den leichten, charmanten und witzigen Erzählstil.
Das erste Drittel fand ich genial, absolut großartig, die schrägen Charaktere, der seltsame Buchladen und die Art, wie Clay die Dinge beschreibt waren genau mein Ding. Leider geht es später zu sehr in eine Richtung, die mir in Büchern nicht besonders zusagt (Verschwörung), aber das ist Geschmackssache.
Ich fand vieles auch zu „Google-lastig“, grundsätzlich ergibt der Vergleich zwischen dem „alten Umgang mit Wissen“ (Bücher) und der Herangehensweise des „Unternehmens Google“ Sinn, aber es wurde mir irgendwann zu viel.
Ich hatte viel mehr erwartet, dass es viel zentraler um den Buchladen und schrägen Charaktere, die sich in ihm tummeln geht, die gibt es zwar aber eher am Rande.
Das Buch liest sich nett und schnell, aber nach den Begeisterungsstürmen, die ich gelesen hatte, hatte ich irgendwie mehr erwartet,
Anomaly - Krista McGee Thalli lives in a future society under ground. After a world war the surface of the earth is uninhabitable and since emotions have been deemed the root of what went wrong they were genetically removed from the citizens.

Thalli is different from the others, as she feels things and asks questions, tries to protect her friends from harm. Soon she is seen as a threat to the harmony of the society and she is supposed to be annihilated. But an old friend, who is a scientist now intervenes and convinces those in charge to experiment with Talli to find out more about her anomalies.

She meets an old man, who survived the nuclear war and who introduces her to the world of Christianity.

The book starts out with Thalli having 15 minutes left to live there is a countdown, aberwards the story that leads to this moment is described which to me took away most of the suspense during the novel, although it was a catchy opener.

I liked the way the society was described and I was fascinated by the way it was structured.

I generally have my problems with books that come across as normal fiction but are deeply religious and seem to be just „some story“ with a modern and popular theme but are basically trying to sell a religious idea.
I also had my problems with Thalli questioning her society and what had been told to her all her life but embraces the idea of a „Designer“ (God) surprisingly fast.

I particularly disliked the way „science“ was deemed as a bad thing, scientists were taking away the ability to feel and believe in God, they were generally cold and basically took away human traits from humanity. It was simplified in a way it hurts. („Science is bad, religion is good.“)

The very end holds a certain twist that ignites curiosity for book 2 in the trilogy. The story itself wasn't bad, it sounded pretty amazing in the beginning but in the end I was quite unimpressed.

(A free digital copy was given to me via NetGalley.)
In Search of a Love Story (Love Story, #1) - Rachel Schurig After Emily's boyfriend dumped her, her friends decide that her lack of knowledge in romantic movies or books is the reason that she keeps falling for the wrong guys, because according to them you have to read „Pride and Prejudice“ to know that you should go for the Mr. Dacys instead of the Mr. Wickhams of the world. So the lessons begin and finally Mr. Perfect shows up, true to form rescueing her from being hit by a truck.
This was a light and quick read, I loved the references to movies and books and the dynamics between Emily and her friends, being schooled in romance fiction however it is very clear for the reader from the start how things will end, I would have loved some twists and puns of the genre, some more self-irony.
The characters are loveable but the way the heroine (narrator) actually sees and describes all the hints about the guys in her life including her own feelings but doesn't get them while the reader knows from her first stomach flip who is right for her was getting on my nerves at some point.
But it is a classic feel-good-book, which I overall enjoyed. This was only part 1 of a series, the next 2 parts will focus on Emily's friends and I am curious to find out about their stories.
(A free digital copy of this book was given to me via NetGalley.)
The Elite - Kiera Cass The competition to find a wife for Prince Maxon continues, only half a dozen girls are left and the tasks they have to prove themselves in are getting trickier. Also the competition between the girls is getting hotter.
America starts out as a favorite of Maxon and feels close to him but then she is utterly shocked by the cruelness his job demands of him and they grow apart.

I didn't like part one, it seemed like a forced mix of popular themes like dystopian novels and „The Bachelor“ while the story was seemingly stopped after a third of the story to turn it into a trilogy. Meanwhile I made my peace with the themes and actually enjoy the silliness of them. So to my own surprise I actually enjoyed part 2 („The Elite“). We get to know Prince Maxon a whole lot better and he is really growing on me.

The thinning-out process is quite slow in this installment and a lot of the complications are just set up for the grand finale, but we get some hints about the way Illea was formed and about the rebel movements, which I enjoyed a lot.

„The Elite“ is written in a light and charming way, the characters are showing more depth than in part 1 in my eyes and made me really care about them. I am really looking forward to the final installment.

A digital copy of this book was given to me via NetGalley.
Dare You To - Katie McGarry After Beth got involved (again) into a fight between her mother and her brutal drug dealing sort-of-step-father, her uncle gets custody and blackmails her to follow his rules if she doesn't want to see her mother go to jail.
She meets Ryan aspiring baseball star, who loves setting up dares with his friends. One of them is to go on a date with swearing and yelling Beth who is the clear opposite of his ex-girlfriend.

I did enjoy the book overall, especially the fights and flirts between Beth and Ryan, but all in all I was disappointed as I felt like the first part (Pushing the limits) was that much better. Here it feels like there are too many storylines started but only half heartedly finished. The relationship between Beth and her best friend from childhood days Lacey for example. The whole story seemed a bit unfocused to me. It felt like the author had made a list of teenager problems she wanted to work into her story and worked them bit by bit into the story and then it was mostly serving out clichés.
The main characters though are interesting, I really loved Beth, but everybody around them is painfully flat, full of stereotypes and after one paragraph about them you know exactly what their storyline and actions throughout the novel will be. There are zero surprises in character development.
But in spite of all the negatives I did enjoy the book, mostly because I liked the energy between the protagonists and their banter.
I definetely want to read the next installment, hoping it will have the spirit I loved about part 1 again.
(I received a free digital copy via NetGalley.)
Black City - Elizabeth  Richards Nach einem Krieg leben die Darklings, Vampire, in einem Ghetto-artigen, von einer hohen Mauer umgebenen Stadtteil. Ash ist ein Mischling und bessert das Geld der Familie auf, indem er gegen Bezahlung Junkies beißt, die süchtig nach dem Gift in seinen Vampirzähnen sind oder mit Haze, einer Droge, dealt.
Natalie ist die Tochter einer hohen Politikerin und sie besucht neuerdings Ashs Schule. Zwischen den beiden fliegen die Fetzen, doch bei einer versehentlichen Berührung geschieht das Undenkbare. Das Herz von Ash beginnt wieder zu schlagen. Doch eine Beziehung würde als Rassenschande betrachtet und beiden würde der Tod drohen.
Die Atmosphäre, der Mix aus dystopischen Elementen und Vampiren hat mir sehr gut gefallen. Die Haupt- und Nebencharaktere waren liebenswert und spannend gestaltet. Vor allem die erste Hälfte der Geschichte, in der sich die Protagonisten erst langsam annähern und sich herrlich streiten hat mir sehr gefallen. Später gibt es meiner Meinung nach zu viele Komplikationen, die nur angerissen werden. Ich bin mir auch nicht sicher, wie logisch ich das Ende finden soll...
Ich freue mich aber schon sehr auf den zweiten Teil, der für Anfang Juni geplant ist.
The Face on the Milk Carton - Caroline B. Cooney die 15-jährige Janie Johnson glaubt, den langweiligsten Namen der Welt zu haben und wünscht sich sehnlichst anders zu heißen Ihr wunsch wird erfüllt, als sie sich selbst auf der Verpackung einer Milchtüte erkennt, auf der ein dreijähriges Mädchen mit völlig anderem Namen abgebildet ist, das vor 12 Jahren entführt worden ist. Für Janie bricht eine Welt zusammen, kann es sein, dass ihre geliebten Eltern sie entführt haben? Sie weiß, sie könnte niemals jemand anderes als ihre Mutter oder ihren Vater ansehen und will diese andere fremde Familie im Grunde gar nicht kennen lernen.

Die Idee zu diesem Buch fand ich großartig, die Umsetzung leider sehr mager, die sich anbahnende Beziehung zu einem Nachbarjungen wirkte völlig uninspiriert auf mich. Insgesamt wirkten die Charaktere recht blutleer und langweilig. Die Auflösung/ das Ende war mir dann zu gefällig.
Water for Elephants - Sara Gruen Ja, ich weiß, man sollte Bücher nicht lesen, nachdem man die Verfilmung gesehen hatte. In diesem Fall hatte ich allerdings zunächst gar nicht die Absicht, das Buch zu lesen, erst nachdem mir der Film und besonders die Atmosphäre gut gefallen hat, habe ich mich entschlossen, auch das Buch zu lesen.
Jacob hat die 90 überschritten und fristet sein Dasein in einem Altersheim, als ein Zirkus in Sichtweite seine Zelte aufschlägt, erinnert er sich an seine eigene Zeit als Tierarzt im Zirkus, wo er auf seltsame Gestalten und die wunderschöne, zu seinem Leidwesen mit dem Zirkusdirektor verheiratete Marlena trifft.
Die Liebesgeschichte hat mich kalt gelassen, was er an ihr anziehend fand, schien lediglich ihr Aussehen und ihre Notlage als Frau eines cholerischen Tyrannen zu sein.
Der Charme, den die diversen Tiere verbreiten, wirkt seltsam kalkuliert und aufgesetzt auf mich, trotzdem verbreitet die dargestellte Zirkuswelt eine Atmosphäre, die sehr spannend und exotisch wirkt, und die mir gut gefallen hat.
Der Twist, die Geschichte aus der Sicht eines alten Mannes zu erzählen, der sich an seine Jugend erinnert, war zwar interessant, war mir aber auch zu emotionsheischend.
Hätte ich das Buch nicht für eine Leserunde gelesen hätte ich es wohl kaum beendet.
Ulysses - James Joyce Ich habe mich getraut: Ulysses. Und ja, die Warnungen hatten ihre Berechtigung, es ist lang, es passiert wenig, oft hat man keine Ahnung, wovon der Autor gerade redet oder was das eine oder andere Symbol bedeutet, oder ob es überhaupt etwas bedeutet. Aber auch die positiven Stimmen hatten Recht: Es ist absolut lesenswert, ein Abenteuer, eine großartige Momentaufnahme der Stadt Dublin zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
In Anlehnung an die Odyssee begegnet Bloom im Laufe seines Tages verführerischen Sirenen, einäugigen Zyklopen oder Irrfelsen. Ganz im Gegensatz zur Odyssee jedoch geht es in Blooms Reise durch die Stadt Dublin um alltägliche Abenteuer, während er über Leben, Tod, seine Ehe und Freundschaft nachdenkt.
Beeindruckend ist das detailreiche und atmosphärisch dichte Bild von Dublin, das gezeichnet wird. Während andere Bücher auf 800 Seiten ganze Familiensagas über mehrere Generationen spinnen, wird hier ein einziger Tag beschrieben. Das aber so detail- und facettenreich, dass man nur staunen kann.
Am beeindruckendsten für mich waren die unterschiedlichen Erzählstile, mit denen Joyce arbeitet, auch wenn einige der Stile das Lesen recht schwierig gestaltet haben. So gibt es zum Schluss ein Kapitel aus der Sicht von Blooms Frau, die im wörtlichen Sinn ohne Punkt und Komma über ihr Leben nachdenkt. Man hat wirklich das Gefühl, einem Gedankenmonolog zu lauschen, lesen lässt sich dieses Kapitel allerdings nur mit Mühe.
Ein weiteres Highlight ist ein Kapitel in dem es um Schwangerschaft und die Entwicklung des Kindes im Mutterleib geht. Joyce durchläuft hier eine Reihe von Sprachstilen von einer mittelalterlichen Ausdrucks- und Erzählweise bis hin zu einer (zur Zeit der Entstehung des Buches) modernen Prosa.
Beim Lesen musste ich mich doch häufig durch einige Passagen quälen, aber die Sprache ist eben ein Mittel, das Joyce sehr intensiv einsetzt und gerade die schwieriger zu lesenden Passagen geben der Geschichte ihre ganz besondere Note. Die sprachliche Bandbreite und die Art, wie Sprache eingesetzt wird um eine bestimmte Atmosphäre zu schaffen, hat mich tief beeindruckt.
Nachdem ich etwas die Drittelmarke überschritten hatte, war ich einfach gefangen von dem Buch und konnte es kaum abwarten, zu erfahren, was sich der Autor im nächsten Kapitel hat einfallen lassen, auf welches sprachliche Abenteuer er die Leser schicken würde. Die Art, wie die wohl größte Abenteuergeschichte der Literatur auf ein fast alltägliches Niveau reduziert wird, fand ich köstlich. Es gab immer wieder sehr komische Momente und ich hatte mehr und mehr das Gefühl, dass James Joyce sich beim Schreiben.großartig amüsiert hat.
Als Leser macht man ebenso wie Odysseus oder Bloom verdammt viel mit. Die Lektüre ist ein echtes Abenteuer. Ich habe das Buch geliebt und manchmal auch verflucht, es gab Momente, in denen ich abbrechen wollte und zum Ende hin beinahe Panik, dass mein täglicher Kampf mit Ulysses nun vorbei sein würde. (Um mit den Entzugserscheinungen klar zu kommen, werde ich nur langsamen Entwöhnung nun Dubliners lesen.)
Homeless Bird - Gloria Whelan Koly is an Indian girl who is married off at the age of 13 as her family can't afford to feed 3 children. Her husband turns out to be gravely sick and not much older than herself. His parents needed the dowery to be able to afford a trip with their sick son to the Ganges, whose water is supposed to have healing power.
Soon however he dies and Koly finds herself treated like a servant in the home of her parents-in-law, her only refuge her talent of stitching, she creates beautiful stiched images featuring the people in her life and events that happened to her.
This was a gripping and entertaining read, very saddening too. What I disliked a bit was the rhythm of the story with incredibly bad things happening one after the other in the first half and then in the second things gradually becoming all shiny and perfect. I don't think books for a younger audience have to be this stiffly stuctured.
Also my reading experience was shadowed by knowing that the author is western, writing from a western perspective about India. I wasn't sure whether anything was authentic or just the way some Americans think of and want to think of India.