Es klang so vielversprechend: Nadia und Nates Ehe wurde von ihren Eltern bereits besiegelt, als sie noch Kleinkinder waren. Die beiden haben sich mit ihrem schicksal arrangiert, auch wenn sie keine romantische Liebe für einander empfinden. Nadia würde ihre Familie durch die Ehe mit dem Sohn eines hochrangigen Politikers absichern und Nate könnte durch die Ehe seine Homosexualität kaschieren.
Am Abend eines großen Empfangs wird Nate ermordet, doch glücklicherweise gibt es die Replica-Technologie, mit deren Hilfe Menschen, die keines natürlichen Todes gestorben sind, anhand ihres letzten Scans in einem identischen Körper mit allen bis zum letzten Scan gemachten Erinnerungen wieder hergestellt werden können. Nate ist also zurück, erinnert sich aber nicht an die Umstände seiner Ermordung.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Nate bzw. Nadia erzählt. Die Freundschaft zwischen Nate und Nadia hat mir gut gefallen und die Tatsache, dass einer der Protagonisten schwul war, fand ich sehr erfrischend. Leider blieb für mich jede Romantik auf der Strecke, sowohl in Nates Beziehung, als auch bei der sich SEHR langsam anbahnenden möglichen Beziehung Nadias zu einem anderen Charakter.
Leider fehlte mir teilweise die Spannung und die Verbindung zu den Charakteren, dafür war es zum Teil zu überspitzt und Thriller-artig. Das wirkte auf mich leider oft eher albern, zu übertrieben. Zum Schluss hin wird es dann fast schön lächerlich.
Das Buch hat eindeutig Potenzial, aber für mich hat es einfach nicht halten können, was es zu versprechen schien.
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Ivan, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird, ist ein Gorilla, der in einer Mischung aus Zirkus und Mall lebt. Er hat sich mit seinem Leben in Gefangenschaft abgefunden, aber als Ruby, ein junger Elefant, in den Käfig nebenan einzieht, besinnt er sich auf seine Stärken, um ihnen allen ein besseres Leben zu ermöglichen.
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Manchmal klingen die Zutaten einer Story danach, als ob es genau mein Ding sein müsste: Eine junge Autistin (mit liebenswertem Hund) lebt in einer dystopischen Gesellschaft und wird zu ihrer Überraschung rekrutiert, um an einem Zeitreiseprojekt teilzunehmen. Klingt, als ob nicht viel schief gehen kann, leider wurde ich eines Besseren (Schlechteren!) belehrt.
Der Autor hat das Buch nach den Anschägen am 11. September, aber vor dem Beginn der militärischen Aktionen im März des darauf folgenden Jahres verfasst. Er rückt den Irak-Krieg in einen weiteren Kontext und beleuchtet die Motivation der amerikanischen Regierung unter Bush Jr..
Der Roman besteht aus Briefen, eMails und anderen Dokumenten mit kurzen erklärenden Passagen der Tochter der verschwundenen Titelheldin. Das mag nicht Jeder, ich finde es toll, wenn sich die Geschichte im Grunde erst im Kopf zusammen setzt und man nicht alles
Ich hatte vor Jahren eine „heiße Phase“ was historische Romane angeht, aber dann hatte ich ein paar langweilige dazwischen und ich habe die Lust verloren. Aber „Blutrote Lilien“ von Kathleen Weise hat mich wieder auf den Geschmack gebracht und ich habe mir „Gilt“ vorgenommen.
Hach, ich muss einfach nochmal schwärmen! So ein toll gestaltetes Buch/ Cover, das Motiv ist eher langweilig, aber es fasst sich so toll an.
Geniales Buch, aber es macht es einem nicht leicht, die erste Hälfte besteht fast nur aus einer Rahmenhandlung von Jugendgruppen, die einen seltsam überspitzt wirkenden Krieg um Territorien führen und Andeutungen über die Vergangenheit. Man kann sich nur zurücklehnen, die schöne Sprache genießen und darauf warten, dass sich die Puzzlestücke zusammen setzen. Aber dann... Mit einem Mal ergibt alles Sinn. Und diese Technik passt so gut, die Protagonistin lässt zu Anfang nicht mal den Leser nah an sich heran. Man erfährt nur das Nötigste plus ein paar Rückblenden, die man aber noch nicht komplett einordnen kann. Und wenn man dann Vergangenheit und Gegenwart zusammen setzen kann... Wow!
Pageturner-Alarm!
Die Chinesin Li Lan lebt mit ihrem verwitweten Vater in Malaysia. Die Familie ist verarmt und der Vater verliert sich in seiner Opium-Sucht, möchte seine Tochter aber gerne in gesicherten Verhältnissen wissen. So arrangiert er eine Verlobung mit dem Sohn einer angesehenen und wohlhabenden Familie. Einziger Haken: Der Sohn ist seit einigen Monaten verstorben.
Das Warten auf den abschließenden Band der Divergent-Reihe (Allegiant, am 22. 10.13) wurde den sehnsüchtig wartenden Fans etwas versüsst und die erste von 4 geplanten Kurzgeschichten wurde veröffentlicht.
This was officially the most ridiculous book I read so far. In the beginning I thought it could be trashy fun, but the further I got into it, the more obvious it became it was just trash. It is a fast read though, so I made it to the end! This review will contain spoilers, sorry, but some books don't deserve being treated with that kind of respect.
In short:
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Auden wurde von ihrer Mutter darauf getrimmt, akademische Leistungen in den Vordergrund zu stellen und so hat sie keine wirklichen Freunde und ihr ähnlich orientierter Freund hat sie beim Abschlussball sitzen gelassen, weil er eine wichtige Konferenz besuchen wollte, um dort Kontakte zu knüpfen.
Ein wirklicher Fan der Reihe war ich ohnehin nicht, fand die Grundidee aber sehr spannend und ebenso die Tatsache, dass diese Dystopie in Deutschland (also mal NICHT Amerika) spielt.
Es beginnt mit einer Gänsehautszene, in der ein offenbar durchgedrehter junger Mann einem jungen Mädchen in einer postapokalyptischen Welt die Tür öffnet und ihr etwas zu trinken anbietet und dabei schon plant, sie mit den anderen Mädchen im Keller gefangen zu halten und Experimente mit ihr durchzuführen.